Baltic Skiff Cup 2026
Nachdem beim Wittensee Fight kein Startsignal erschallte, versammelte sich eine starke Anzahl an Booten, um die Ostsee beim Baltic Skiff Cup unter Segeln zu genießen. Die Sonne hat sich nicht lumpen lassen und 3 Tage lang heißes Wetter serviert. Beste Voraussetzungen also, leider machte uns am Freitag der Wind einen Strich durch die Rechnung. Das Seethermik Versprechen wurde auch nicht eingelöst, sodass mit AP über A dann der Tresen eröffnet wurde. Der Abend verlief entspannt, da alle heiß auf den nächsten Segeltag waren.
Das Vorfreude wurde nicht enttäuscht: 25°C, Sonne, Champagner Bedingungen bei flacher Welle lieferte das Revier ab. Da die Ostsee aber nur 8°C hatte, war die Abkühlung durch Spritzwasser jedoch nicht zu unterschätzen. Der Wind kam schubweise, mal 15kn mal 8kn. Wer das wiederkehrende Muster aus Winddrehern mit abwechselnd warmem und kaltem Wind checkte, der wusste, von wo der Wind als nächstes weht. Regelmäßiges Um-trimmen und einen Blick in die Ferne zur nächsten Windkante wurden belohnt.
Nach langer Ruder-Abstinenz kehrte Eike zurück an die Pinne und holte sich mit Phillip einen tip-top Strippenzieher mit an Bord. Zusammen zeigten die beiden einmal mehr, dass der Bootsname Programm ist. Saubere Performance, gut gesegelt, da kann man nicht knurren. Die Locals Erik und Johann spielten ihren Heimvorteil mit Bravour aus und lieferten konsistent gute Platzierungen ab. Auch Paula und Jakob wussten genau wie der Wind weht und fuhren gute Plätze ein. Stephan und Robert durfte man nicht frei fahren lassen, sonst warst du bei der nächsten Wende direkt nur noch hinten dran. Insgesamt eine harte Konkurrenz und spannende Rennen. Die beiden Schiffe vom Tresenkader fuhren für Trainingszwecke in gemischter Besatzung. Auffer Chili kurbelte Pilski den Spi hoch und runter und aufm Flipper fuhr Eike das Großsegel Block in Block. Während Pilski sich über den üppigen Freiraum auffer Chilli freute, hatte Eike mit dem Niederholer, dem Fockturm und der geringen Durchgangshöhe zu kämpfen.
Dank des großartigen Fotografen entstanden prima Bilder. Zum Ende der Bilderreihe sind immer die gleichen Boote zu sehen, was sich auch mit der Zieldurchgangsliste deckt. Die anspruchsvollen Bedingungen gingen auf Körper und Material, sodass so manche Geheimtricks wie der doppelte Wasserstart nach der Luvkenterung ausgepackt wurden.
Nach 6h segeln und fünf anstrengenden Wettfahrten waren die Arme lang und die Aufmerksamkeit erschöpft. Zeit für den Hafen und die leckeren Anlegegetränke. Der warme Südwind blieb uns noch bis in die Nacht erhalten, sodass es keinen Grund gab sich einen Pullover anzuziehen.
Sonntag wars wie am Freitag nur mit noch weniger Wind. Außer Segel trocknen und Kaffee trinken war da nicht viel zu machen. Das sah der Wettfahrtleiter auch ein und beendete das Event nach kurzer Wartezeit.
Großen Dank an alle Helfer für das schöne Event. Wir sehen uns hoffentlich bei der GO oder nächstes Jahr wieder in Warnemünde.
Grüße
Team Aperol
